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Donnerstag, 23.02.2012
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Bildungspartnerschaft PDF Drucken
Freitag, 25. November 2011 um 10:08

Feierliche Unterzeichnung der Bildungspartnerschaft im Bibliothekssaal

In feinem Tuch und vorwiegend in Rot und Schwarz erschienen die Damen und Herren zur Unterzeichnung einer Bildungspartnerschaft in einem der schönsten Räume Oberschwabens, im Bibliothekssaal in Bad Schussenried. Der 24. November 2011, ein Donnerstag, scheint den Festrednern zufolge ein denkwürdiger Tag für die Jakob-Emele-Realschule in Bad Schussenried zu werden.

Rektor Albrecht Binder begrüßte die Anwesenden im voradventlich rot geschmückten Bibliothekssaal, nachdem das 30-köpfige Schulorchester unter der Leitung von Miriam Reiser mit blankem Blech den passenden Titel „Fun, fun, fun“ von den Beach Boys zu Gehör brachte. Erfreut über die Sache der Bildungspartnerschaft zeigte sich auch Bürgermeister Achim Deinet in seinem Grußwort. Nachdem die Anforderungen immer höher würden, sei so eine Bildungspartnerschaft zwischen Schule und Betrieben genau das richtige Instrument, um für die Jugendlichen Chancen auszuloten. „Jeder Beruf kann froh machen“, so Deinet.

Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm, sprach für die anwesenden Vertreter der Industrie und des Handwerks und betonte, dass heutzutage die Berufswahl ein „Familienprojekt“ sei, bei dem die Schüler aus über 300 Berufen auszuwählen hätten. Hierzu brauche es die Erfahrung Dritter, die in der Schule von der Lebenswirklichkeit erzählen und somit Schülern neue Möglichkeiten in Berufsfeldern aufzeigen. Der Regionaldirektor der Kreissparkasse, Walter Hefner, betonte die gesellschaftliche Verantwortung vor Ort, die eine Bildungspartnerschaft aus Unternehmen und Schule übernehme. Konkret stellte er das bereits laufende Bewerbertraining an der Jakob-Emele-Realschule als eine Möglichkeit vor, theoretische Inhalte der Schule mit der Praxis der Unternehmen zu füllen. Die Schulrätin des Staatlichen Schulamtes, Petra Schoch, sah sich an diesem Tag quasi als Patin und zitierte aus den Homepage-Auftritten der JERS und der teilnehmenden Betriebe um in dieser „modernen Visitenkarte“ einige Parallelen zu entdecken. Besonders hob Schulrätin Schoch die IHK Ulm als einen Leuchtturm in der Bildungslandschaft hervor, da die „Erfindung“ der Bildungspartnerschaften auf deren Idee zurückgehe. Nach verschiedenen, vom Schulorchester gespielten Filmmusiktiteln aus ‚Pocahontas’ und ‚Shrek 2’ berichtete Rektor Albrecht Binder vom Weg der Bildungspartnerschaft, die bereits vor seinem Amtsantritt im März 2011 in der Entstehung gewesen sei. Mit sechs örtlichen Betrieben aus Dienstleistung, Industrie und Handwerk habe man Partner gefunden, die helfen sollen, den Übergang von der Schule zu Beruf oder auf weiterführende Schulen optimal zu gestalten. Ziel müsse sein, dass kein Schüler die Ausbildung abbrechen müsse, sondern gezielt auswählen könne, für was er geeignet sei.

In der feierlichen Besiegelung der Bildungspartnerschaft unterzeichneten im stilvollen Bibliothekssaal folgende Betriebe: Seniorenzentrum Haus Regenta, SHW Automotive GmbH, Elektro Mayerföls, Malergeschäft Schmid, Gögler Bauschlosserei & Stahlbau und die Kreissparkasse Bad Schussenried. Mitunterzeichnende als Vertreter von Unternehmen und Schule waren Otto Sälzle, IHK Ulm, Petra Schoch, Staatliches Schulamt Biberach und Rektor Albrecht Binder der Jakob-Emele-Realschule.

Festlich beendet wurde die Vereinbarungsunterzeichnung nach einem „Tiger Rag“ des Schulorchesters mit einem hervorragend organisierten Stehempfang, bei dem das Catering von Schülerinnen der Klasse 9c unter der Anleitung der Fachlehrerinnen Sabrina Pizzica und Cornelia Schuster übernommen wurde. An dieser Stelle wurde sichtbar, was Rektor Binder in seiner zuvor gehaltenen Rede ebenfalls deutlich machte: Realschule sei der reale und realistische Bezug zur Wirklichkeit des Lebens und nichts, was Luftblasen erzeuge – in diesem Falle sogar ein besonders schmackhafter Bezug zur Wirklichkeit - in Form von feinstem Fingerfood zum Anfassen und Genießen.

Sabine Jacob 11/2011

 















 
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