| Neu: Drei Sozialpreise und einen Religionspreis an der JERS |
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| Donnerstag, 29. Juli 2010 um 09:46 |
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In diesem Schuljahr neu installiert wurden zwei Sonderpreise an der Jakob-Emele-Realschule. Zum einen gibt es für Abschlussklassen sowohl von der katholischen als auch von der evangelischen Kirchenleitung einen Religionspreis für herausragende Leistungen im Fach Religion. Zum anderen installierte der Förderverein der Schule einen Sozialpreis, der für herausragende Leistungen für die Schulgemeinschaft vergeben wird. Überreicht wurden die Preise im feierlichen Rahmen beim Abschluss der Klassen 10 am 16.Juli 2010 in der Stadthalle Bad Schussenried. Voraussetzung für den Religions-Preis ist Interesse und herausragende Leistungen im Fach Religion. In diesem Jahr erfüllten zwei katholische Schülerinnen die Voraussetzungen. Da es sich um einen ausgewiesenen Einzelpreis handelt, musste die Fachschaft nach der Fächerkompetenzprüfung eine schwierige Entscheidung treffen. Lisa Sauter und Luisa Aßfalg hatten sich in dem Bewusstsein, dass sie die Voraussetzungen für den Religionspreis mit den Noten 1 aus Klasse 9 und 10 mitbringen, in der Fächerkompetenzprüfung ein Thema mit dem Fach Religion herausgesucht, auch wiederum eine Voraussetzung für den Preis. Sie beschäftigten sich in der Vorbereitung und Präsentationsprüfung in einem Dreierteam mit dem anspruchsvollen Thema „Juden in Bad Buchau“ und beeindruckten ihre Prüfer mit gründlich erarbeiteter regionaler Recherche und Fachwissen im Fach Religion. Die Note 1 wurde auch in dieser Prüfung beiden erteilt. Nach der Fächerkompetenzprüfung hatte die Fachschaft Religion zu entscheiden, wer den Einzelpreis bekommen sollte. Leider lassen die Statuten keine Preisteilung zu, sodass letztlich Lisa Sauter den Preis zuerkannt bekam. Für Luisa Aßfalg gab es allerdings einen Trostpreis der Schulleitung und die Anerkennung für die beachtenswerte Leistung, die beide Mädchen erbrachten. Der Vorsitzende des Fördervereins, Bernhard Schniertshauer, gab seiner Freude Ausdruck, dass in diesem Jahr drei Sozialpreise an Schüler der JERS vergeben werden sollten. Der Förderverein will seinem Auftrag, die Erziehungs- und Bildungsarbeit der Schule zu unterstützen, auch in der Form nachkommen, indem er pro Schuljahr Preise zur Verfügung stellt, die die Anerkennung von außerordentlichem sozialen Engagement in der Schule zum Ausdruck bringen sollen. Keinen Zweifel gab es in den Vorschlagsgremien, dass die beiden verdienten Schulsanitätsdienst-Organisatorinnen Melissa Kieferle (10c) und Larissa Scheck (10c) einen Sozialpreis bekommen müssen. Beide Mädchen hatten über einen längeren Zeitraum den Schulsanitätsdienst geleitet und Fortbildungen organisiert, und dies streckenweise ohne betreuende Lehrkraft. Dieses Engagement würdigte Bernhard Schniertshauer mit einer Urkunde und einem Gutschein. Einen weiteren Sozialpreis erhielt die Schulsprecherin Leonie Spenninger (10c), die ebenfalls über mehrere Schuljahre hinweg in der SMV besonders aktiv war und viele Aktionen organisiert und durchgeführt hatte, auch hier war sich das Vorschlagsgremium einig, dass es einen dritten Preis geben soll. Der Förderverein stellt diese Sozialpreise nicht nur für Abschlussklassen und nicht nur als Einzelpreis zur Verfügung, da soziales Engagement nach Meinung des Vorsitzenden immer dann öffentlich unterstrichen werden sollte, wenn es auch wirklich stattfindet. Dies kann von Schuljahr zu Schuljahr wechseln. Die voll besetzte Stadthalle gratulierte den frisch ausgezeichneten Preisträgern mit anerkennendem Applaus. Diese neu installierten Preise sollen unter anderem deutlich machen, dass es in unserer Gesellschaft trotz aller konträren Beobachtungen immer wichtiger wird, sich mit Werten und Engagement am Mitmenschen auseinanderzusetzen und dies auch vorzuleben. Das positiv verstärkte Vorbild von größeren, engagierten Schülern hilft, Schülern im Klassenverband und in der gesamten Schule klarzumachen, dass gegenseitige Hilfe und Achtung der Schlüssel zu einem guten Miteinander ist. S.J/7-10
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