| Achtklässler erkunden die Druckerei Ulm Oberschwaben |
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| Sonntag, 18. Juli 2010 um 19:48 |
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Deutschunterricht mal anders Die Klasse 8b der Jakob-Emele-Realschule in Bad Schussenried besuchte am Dienstag, den 06.07.2010 das Druckhaus Ulm Oberschwaben. Dort verfolgten die 26 Schüler den Weg des Geislinger Wochenblatts, angefangen von der Zeitungsvorlage in Form eines pdf–Dokuments bis hin zur frisch gedruckten und abgepackten Zeitung. Diese Exkursion wurde von zwei Schülerinnen, im Rahmen des Deutschunterrichts, zum Thema „Zeitung“ organisiert. Zunächst durften wir uns eine aufschlussreiche Power-Point-Präsentation mit zahlreichen Hintergrundinformationen über das Druckhaus anschauen. Z.B. erfuhren wir, dass das Druckhaus auch an verschiedenen Radio- und Fernsehsendungen beteiligt ist, darunter auch Radio7. Danach machten wir einen Rundgang durch die Druckerei. Zuerst ging es in die Plattenproduktion. Hier konnten wir zusehen, wie Rohaluminiumplatten mit Laser belichtet werden, die belichteten Teile verhärten und werden später auf dem Papier in Form von Text und Bild sichtbar abgedruckt. Der Druck erfolgt mit vier Farben: Dabei werden pro Zeitungsseite bis zu vier Platten mit Cyan, Magenta, Yellow und Black übereinander gedruckt. Nun gingen wir in einen schallgedämpften Raum, in dem ein paar Arbeiter darauf achten mussten, ob die Schrift richtig auf das Blatt gedruckt wird. Was wir interessant fanden war, dass die Zeitung noch nass ist, wenn sie aus der Druckerpresse kommt, da beim Druckvorgang nicht nur mit Farbe, sondern auch mit viel Wasser gearbeitet wird. Dort haben wir auch erfahren, dass die Arbeiter die meisten Zeitungen nachts produzieren. Tagsüber sind vor allem Wartungsarbeiten zu erledigen. Weiter ging’s in einen großen Raum, wo die Druckmaschinen und die riesigen Papierrollen standen. Eine Rolle fasst 20 km Papier und kostet 500 Euro. Das entspricht im Jahr ca. 10 Millionen Euro nur für Papier. Pro Tag werden 60 Papierrollen mit 3 LKWs von Amerika und Russland in die Druckereien nach Deutschland transportiert. Schließlich sahen wir, wie die fertig gedruckten Zeitungen aufeinander gestapelt, in Folien verpackt und auf einem Fließband in einen anderen Raum transportiert wurden. Zuletzt gingen wir in eine Halle und sahen dort kleine Transporter bereit stehen. Verschiedene Fließbänder leiteten die nach Zustellungsort sortierten Zeitungen in die entsprechenden Fahrzeuge. In ihnen standen die Fahrer, welche die Zeitungspakete in den Autos stapelten. Zum Schluss bekamen wir eine druckfrische Zeitung geschenkt. Abschließend können wir sagen, dass uns der Besuch einen anschaulichen und interessanten Einblick in die Zeitungsproduktion ermöglichte. Wir hatten Spaß beim Organisieren dieser Exkursion und würden es jederzeit wieder machen. Isabel und Anita 8b
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