| Croissant trifft auf Laugenbrezel |
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| Donnerstag, 13. Mai 2010 um 13:36 |
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Bereits zum dritten Mal fand in diesem Jahr der Schüleraustausch zwischen der Jakob-Emele-Realschule in Bad Schussenried und dem Collège d’Eichel in Diemeringen statt. 16 SchülerInnen und ihre zwei Begleitlehrerinnen Corinna Walker-Schaub und Eva Schwenkel haben vom 19.-23. April das krumme Elsass von seiner schönsten Seite kennengelernt.Bei frühlingshaften Temperaturen erlebten die Acht- und Neuntklässler eine ereignisreiche Woche in Diemeringen. Bereits zwei Wochen später gab es trotz nasskalten Wetters ein fröhliches Wiedersehen in Bad Schussenried. Natürlich erfolgte die Begrüßung in bereits vertrauter französischer Manier: Küsschen rechts, Küsschen links. Die Französischlehrerin Corinna Walker-Schaub meint, dass viel Mut dazu gehört, über den eigenen Tellerrand zu blicken und sich für eine Woche auf eine andere Kultur, Sprache und Familie einzulassen. Doch nachdem bei der Begrüßung in Diemeringen die erste Hürde mit „salut“ und „ça va“ (wie geht’s) überwunden war, legte sich die anfängliche Aufregung. Die Jugendlichen wurden sehr herzlich auf dem Rathaus in Diemeringen wie auch in Bad Schussenried empfangen. So ließ es sich der Schussenrieder Bürgermeister Achim Deinet nicht nehmen, den Gästen mit dem Bibliothekssaal das Herzstück des Schussenrieder Klosters zu zeigen. Sogar die oberschwäbischen Jugendlichen waren – manche zum ersten Mal – vom Prunk des Saals beeindruckt. Auf dem Programm stand neben dem Hineinschnuppern in den Schulalltag des jeweiligen Nachbarlandes, auch ein erster Einblick in die Arbeitswelt. Die Partnerschüler verbrachten sowohl in Diemeringen als auch in Bad Schussenried einen Praktikumstag in einem Unternehmen ihrer Wahl, den sie mit einem Testat und einer Dokumentation erfolgreich abschlossen. Die Wahl der Praktikumsplätze war sehr vielfältig. So übten sich die SchülerInnen in der „Création“ von Pralinen, dem Ausmisten von Pferdeställen, bis hin zur Herstellung eines Elixiers nach Hildegard von Bingen. Doch auch die Ausflüge kamen nicht zu kurz; so war einer der Höhepunkte die Elsassmetropole Straßburg und beim Gegenbesuch wurde Meersburg per Schiff erkundet. Am Ende jedenfalls waren sich die Jugendlichen einig: „Es war „voll cool“ und wir wollen uns in den Sommerferien alle wieder treffen.“ Französischvokabeln pauken lohnt sich also doch (manchmal)! Eva Schwenkel |

